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You don't like yourself. But you do admire yourself...

... It's all you've got so you cling to it. You're so afraid if you change, you'll lose what makes you special.
Being miserable doesn't make you better than anybody else, House. It just makes you miserable. (Dr. James Wilson; Dr. House)

Fast ein Jahr ist nach meinem letzten Eintrag vergangen... und was soll ich sagen?

Vielleicht ist das Leben doch nicht so scheiße, wie ich die letzten Jahre immer dachte. Man muss nicht unglücklich sein. Ich dachte immer, es macht mich zu etwas Besonderem, wenn ich so mies gelaunt bin, so misanthropisch, so unglücklich. Ich kam mir vor, als wäre ich über andere erhaben, weil ich so fühlen konnte. Heute muss ich zugeben... es hat mich nicht zu etwas Besonderem gemacht. Ich muss nicht so sein, um ein besonderer Mensch zu sein. Es hat mich einfach unglücklich und einsam gemacht. Wilson hat es ziemlich genau getroffen.

Was ist eigentlich genau passiert? Nun, im Dezember 2011 fiel mir ein Mann in meinem Umfeld auf. Er war zwar schon länger da, aber er fiel mir erst viel, viel später auf. Im Nachhinein muss ich sagen, ihn hat der Himmel geschickt, um mich wieder zurück ins Leben zu holen. Ich war nicht verliebt in ihn, aber ich war mehr als begeistert. Er hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Prioritäten zu setzen, zu lachen und zu leben.

Auch wenn ich ihn jetzt so lange nicht gesehen habe, ist das kein großes Problem, auch wenn ich oft einfach gerne mal wieder mit ihm reden würde.

 Ich habe geschrieben, dass ich nicht denke, dass ich ihn verliebt war, aber trotzdem war er doch irgendwo der Grund, warum ich endlich loslassen konnte. Und es fühlt sich so gut an! Aus dieser vergangenen Liebe, die mich solange beschäftigt hat und mich total ausgezerrt hat, habe ich viel mitgenommen, ich konnte sie nun hinter mir lassen und bin offen für einen neuen tollen Menschen.

Denn eines habe ich in dem letzten Jahr gelernt: Jeder Mensch ist auf seine Art und Weise liebenswert und es gibt vielleicht gar nicht den einen Mann für mich. Bis jetzt habe ich feststellen dürfen, dass ein Mann für mich auf seine ganz eigene Art wundervoll sein kann, auch wenn er eben doch nicht so ist, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Und es fühlt sich einfach richtig an.

 

Ich will natürlich nicht alles beschönigen... viele Tage sind nicht einfach. Noch oft hadere ich mit dem Leben, aber ist das nicht normal, dass man zweifelt? An sich? Am Leben? Am Studium? Das Leben geht seine Wege und ich will versuchen, das beste daraus zu machen, auch wenn es mir nicht immer gelingen will und ich auch manchmal einfach nicht mehr will... aber aufgeben gibt es bei mir nicht!

 

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende!

14.9.12 13:18
 


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