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... and it looks like I'm losing this fight and in your world I have no meaning...

... and it's my heart that's breaking.

 

Manchmal muss man aufgeben. Oder? 

Manchmal schmerzt das Aufgeben aber sehr. Wenn man jemanden einfach nicht komplett aus seinem Leben streichen kann und will. 

 

Eines muss ich mir zugestehen: Meine Welt zerbricht nicht. Irgendwas habe ich dieses Mal wohl besser gemacht. Der Beigeschmack ist dennoch bitter. Es ist nicht so, dass wir uns oft gesehen haben, aber dich mehr als 150 km weg von hier zu wissen, lässt mich erkennen, dass ich in deinem Leben keine Rolle spiele. Und das ist es, was mich so schmerzt. Es gab Zeiten, da dachte ich, ich bin dir irgendetwas wert. Mehr als nur irgendein junges Mädchen, dass dort in deinem Kurs saß.

 

Habe ich mich so sehr getäuscht in allem? Muss ich mich schämen, weil ich die Wahrheit nie erkannt habe? Oder muss ich mir Vorwürfe machen, weil ich etwas falsch gemacht habe? Hätte ich es richtig machen können?

 

Natürlich hat es irgendeinen Sinn. Ich weiß das. Wären wir füreinander bestimmt, würden wir zusammenfinden. Jetzt oder in zehn Jahren. Und wenn nicht, warst du für mich eine Erfahrung, die ich machen musste. Was ich daraus lernen soll, dass ist mir noch nicht ganz klar... denn, ich weiß, es klingt lächerlich, ich spüre, dass du nicht nur irgendein Mann bist, in den ich verliebt bin, so, wie ich in die anderen verliebt war. 

 

Ja, es bricht mir das Herz. Wenn ich deinen Namen höre, muss ich lächeln. Wenn ich an dich denke, muss ich lächeln. Und du ahnst gar nicht, wie verzweifelt ich bin, weil ich dich nicht mehr sehen kann. Die Distanz zwischen uns sein wird. Und ich einfach nicht verstehe, warum es so sein muss. 

Denn ja, das bin ich: Verliebt. In dich.

 

 

21.7.13 00:20


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... Ich kam mir sehr ungeschickt vor. Ich wusste nicht, wie ich zu ihm gelangen, wo ich ihn erreichen konnte... Es ist so geheimnisvoll, das Land der Tränen." ('Der Kleine Prinz.' Antoine de Saint-Exupéry)

 

Manchmal möchte man einfach einen Menschen lieben, gerne haben, ihm gut tun... bewirken, dass man seine rastlose Suche beendet.

Doch wie soll man das diesem Menschen klar machen, dass man ihn für so wundervoll und liebenswert hält? Dass man gerne für immer für ihn da sein will?

21.12.12 00:31


I hope I don't fall in love with you...

Ja ja... genau das sagte ich mir vor wenigen Wochen. Habe mich vehement dagegen gewehrt zu sagen, dass ich ihn mag. Habe alles getan, damit das nicht passiert. Wollte mich emotional nicht nochmal auf einen Mann einlassen.

Kann man sich dagegen wehren, sich in jemanden zu verlieben? Ich glaube nach der Erfahrung der letzten Wochen, ist das gar nicht möglich... man macht es nur noch schlimmer. Da bewegt einen ein Lächeln dazu, vor lauter Ablenkung gegen einen Türrahmen zu laufen und allen Widrigkeiten des Lebens zu trotzen und all dieser Kitsch.

 

... And I think that I just fell in love with you...

18.9.12 20:58


You don't like yourself. But you do admire yourself...

... It's all you've got so you cling to it. You're so afraid if you change, you'll lose what makes you special.
Being miserable doesn't make you better than anybody else, House. It just makes you miserable. (Dr. James Wilson; Dr. House)

Fast ein Jahr ist nach meinem letzten Eintrag vergangen... und was soll ich sagen?

Vielleicht ist das Leben doch nicht so scheiße, wie ich die letzten Jahre immer dachte. Man muss nicht unglücklich sein. Ich dachte immer, es macht mich zu etwas Besonderem, wenn ich so mies gelaunt bin, so misanthropisch, so unglücklich. Ich kam mir vor, als wäre ich über andere erhaben, weil ich so fühlen konnte. Heute muss ich zugeben... es hat mich nicht zu etwas Besonderem gemacht. Ich muss nicht so sein, um ein besonderer Mensch zu sein. Es hat mich einfach unglücklich und einsam gemacht. Wilson hat es ziemlich genau getroffen.

Was ist eigentlich genau passiert? Nun, im Dezember 2011 fiel mir ein Mann in meinem Umfeld auf. Er war zwar schon länger da, aber er fiel mir erst viel, viel später auf. Im Nachhinein muss ich sagen, ihn hat der Himmel geschickt, um mich wieder zurück ins Leben zu holen. Ich war nicht verliebt in ihn, aber ich war mehr als begeistert. Er hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Prioritäten zu setzen, zu lachen und zu leben.

Auch wenn ich ihn jetzt so lange nicht gesehen habe, ist das kein großes Problem, auch wenn ich oft einfach gerne mal wieder mit ihm reden würde.

 Ich habe geschrieben, dass ich nicht denke, dass ich ihn verliebt war, aber trotzdem war er doch irgendwo der Grund, warum ich endlich loslassen konnte. Und es fühlt sich so gut an! Aus dieser vergangenen Liebe, die mich solange beschäftigt hat und mich total ausgezerrt hat, habe ich viel mitgenommen, ich konnte sie nun hinter mir lassen und bin offen für einen neuen tollen Menschen.

Denn eines habe ich in dem letzten Jahr gelernt: Jeder Mensch ist auf seine Art und Weise liebenswert und es gibt vielleicht gar nicht den einen Mann für mich. Bis jetzt habe ich feststellen dürfen, dass ein Mann für mich auf seine ganz eigene Art wundervoll sein kann, auch wenn er eben doch nicht so ist, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Und es fühlt sich einfach richtig an.

 

Ich will natürlich nicht alles beschönigen... viele Tage sind nicht einfach. Noch oft hadere ich mit dem Leben, aber ist das nicht normal, dass man zweifelt? An sich? Am Leben? Am Studium? Das Leben geht seine Wege und ich will versuchen, das beste daraus zu machen, auch wenn es mir nicht immer gelingen will und ich auch manchmal einfach nicht mehr will... aber aufgeben gibt es bei mir nicht!

 

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende!

14.9.12 13:18


Konnte ich mein Herz verraten, um mein armseliges Leben zu retten?

Diesen Spruch habe ich eine ganze Zeit lang gesucht und gestern gefunden.

Meines Empfindens nach beschreibt er meinen derzeitigen emotionalen Konflikt sehr gut.

Ich spüre und fühle, dass er in meinem Leben eine ganz besondere Rolle gespielt hat und es auch noch tut, auf welche Weise auch immer. Aber gleichzeitig ist mir klar, dass ich nicht ewig mich an dieser Vorstellung festklammern kann und mein Leben auch weitergehen muss.

Zumindest sagt mir das meine Logik, dass es so sein muss.

Dennoch fühlt es sich für mich so an, als würde ich mich selbst verraten, nein, eigentlich nicht einmal mich selbst, sondern mein Herz. Würde ich mich jetzt in eine Beziehung oder in ein Abenteuer stürzen, um ihn zu vergessen, verdrängen, dann fühlt es sich einfach nur falsch an.

Natürlich weiß ich, dass es vermutlich eine effektvolle Methode ist um ihn hinter mir zu lassen, meinem Leben in Beziehungshinsicht mal etwas zu bieten, vielleicht sogar die Möglichkeit glücklich zu werden, mit wem anders.

Doch in mir sträubt sich einfach alles dagegen.

Dass ich für diesen Gedankengang verurteilt werde ist mir bewusst. Gleichzeitig frage ich mich aber, was soll ich tun? Ich empfinde und denke nun einmal so, soll ich aus Angst schweigen, sodass ich nicht kritisiert werde?

Ich bin nur ehrlich. 

Ihr habt Recht, wenn ihr sagt, ich werde jemanden wieder lieben. Aber werde ich jemanden so lieben? Auf diese Art und Weise? Und kann mein Gewissen damit leben, dass er immer meine größte Schwachstelle sein wird, ich aber trotzdem eine andere Partnerschaft habe? Und werde ich immer nur ihn wollen, solange ich lebe?

Ich fühle mich, wenn ich Antworten auf diese Fragen suche, sehr resigniert. Ich will niemanden mehr so lieben. So aufopfernd. Auf so eine Art und Weise... man gibt zuviel von sich auf, ich will nicht mehr mein Leben für jemanden geben wollen, es ist mir einfach zuviel. Seit ihm, seit dem Ende (es gab eigentlich kein Ende, weil es nie etwas gab, was man hätte beenden können), dass ich mir klar machen musste, fühle ich mich wie tot, ein Teil von mir ist gestorben.

Vielleicht ist ein Partner nicht primär das Wichtigste in einem Leben. Vielleicht verabschiede ich mich jetzt von jeglichen romantischen Gedanken. Vielleicht ist ein nebeneinander Herleben für mich die einzige und sinnvollste Möglichkeit für eine kommende Partnerschaft.

27.11.11 21:24


Erst seit ich liebe weiß ich, dass auch das nichts nützt.

Glück.

Was ist eigentlich Glück?

Die Frage muss ich mir automatisch stellen, wenn ich die Reaktionen auf meinen Blog so betrachte. Mir tut es auf irgendeine Art und Weise Leid, dass ich immer und immer wieder mein Umfeld mit den gleichen Fragen belästige und ich mich nur im Kreis drehe, auf meiner ewigen Suche nach Antworten, nach irgendetwas, was mich aus meinem Irrsinn befreit.

Während ich nach einem passenden Zitat als Aufhänger gesucht habe, bin ich immer und immer wieder darauf gestoßen, dass Liebe mit Glück gleichgesetzt wird.

Brauche ich eine gut funtionierende Beziehung um glücklich zu sein? Reicht es mir, nur jemanden zu lieben? Letzteres kann ich aus bitterer Erfahrung verneinen. Es reicht nicht, jemanden die Welt zu Füßen legen zu wollen, vermutlich muss man es auch tun, nur um dann womöglich festzustellen, dass einen diese Aufopferung auch restlos unglücklich machen kann. Ich habe mir immer gepredigt, dass ich autonom sein will, keinen Mann brauche. Nun scheint mir mein Leben zerbrochen, wegen eines Mannes.. Kann ich überhaupt ihm alleine die Schhuld dafür geben, oder ist die Scherbe die seinen Namen trägt verdächtig klein im Gegensatz zu dem restlichen Scherbenhaufen?

Und wieder endet jeder Satz mit einem Fragezeichen. Das Schreiben bringt mir die Erkenntnis, dass meine Gedanken sehr wirr sind und ich weit von dem entfernt bin, was ich eigentlich niederschreiben will...

Aber es erscheint mir falsch, wie es im Eingangspost vielleicht rübergekommen sein mag und auch in den vorherigen Sätzen, ihm irgendwelche Verantwortung oder Schuld zuzuschieben. Wieso jemanden verurteilen, der doch eigentlich gar nichts dafür kann? Ich bin doch letztendlich für mich verantwortlich.

Ich werde versuchen aufzuhören, in der Liebe die Antwort auf die Frage "Was ist Glück zu finden?" 

Ob ich das schaffe? Fraglich.

 Gute Nacht Welt.

14.11.11 23:48


...

"Ich hab es so kommen sehn, von Anfang an, und es geschieht nur, was muß. Wenn man schön geträumt hat, so muß man Gott dafür danken und darf nicht klagen, daß der Traum aufhört und die Wirklichkeit wieder anfängt. Jetzt ist es schwer, aber es vergißt sich alles oder gewinnt wieder ein freundliches Gesicht. Und eines Tages bist du wieder glücklich und vielleicht ich auch."

"Glaubst du's? Und wenn nicht? was dann?"

"Dann lebt man ohne Glück."

 (Irrungen, Wirrungen, Fontane, 15. Kapitel)

 

Gestern Abend fragte ich eine Freundin, was ich ändern soll, kann und muss, damit ich endlich wieder glücklich werden kann.

Wir diskutierten lange und kamen zu keinem Ergebnis. Dann zitierte sie oben genannten Satz von Fontane. Ich war die Nacht über sehr schlaflos gestimmt. Ist das die Lösung? Ohne Glück leben? Geht das denn überhaupt? Macht es das Leben erträglich?

Mir erscheint es mittlerweile eine humane Lösung.

Der Blog soll ab sofort dazu dienen, meine Gedankengänge festzuhalten, damit ich vielleicht irgendwann verstehe, warum ich so gehandelt habe, wie ich es derzeit tue...

14.11.11 13:07





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